Welcher Hauttyp bin ich? – Hauttyp bestimmen

Seine Haut optimal zu pflegen, gehört zu den wichtigsten täglichen „Arbeiten“ im Badezimmer, denn die Haut ist zugleich das sensibelste und auch größte Organ des Menschen. Doch nur die Wenigsten fragen sich; Welcher Hauttyp bin ich?

Den Hauttyp bestimmen, macht man nicht mal eben mit einem Blick in den Spiegel. Dabei ist es für die richtige Pflege der Haut so wichtig zu wissen, welchen Hauttyp man hat, denn nur so kann die entsprechende Pflege erfolgen und die Pflegeprodukte angepasst werden. Außerdem verändert sich der Hauttyp oftmals im Laufe eines Leben, da äußere Faktoren wie Hormonschwankungen, Medikamente, Ernährung und Stress wesentlichen Einfluss auf die Haut nehmen. Wir helfen Ihnen dabei die Fragen zur klären, welcher Hauttyp Sie denn nun sind!

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Alle Hauttypen nochmal zum durchlesen:

Normale Haut

Die normale Haut ist der ideale Hauttyp, aber auch der, der am seltensten vorkommt. Diesen Hauttyp bestimmen kann man durch den zarten rosigen Teint, durch die geschmeidige und ebene Oberfläche, die gute Durchblutung, keine oder nur wenige Unreinheiten und feine Poren.

Dieser Hauttyp braucht mit Abstand am wenigsten Aufmerksamkeit, ist am unkompliziertesten und pflegeleichtesten. Es entstehen hier keinerlei Markel wie beispielsweise ein fettiger Glanz, Schuppen oder frühzeitige Falten. Der Säureschutzmantel einer normalen Haut funktioniert optimal und gewährleistet eine entsprechend große Belastbarkeit. Die Schweiß- und Fettdrüsen arbeiten vorbildlich, sprich, es wird weder zu wenig noch zu viel Sekret abgegeben. Aber auch wie mit dem Idealgewicht, sind nur die Wenigsten mit dieser idealen Haut gesegnet.

Mischhaut?

Die Mischhaut ist der Hauttyp, der am häufigsten vorkommt. Im Gesicht kann man den Hauttyp bestimmen durch die normalen als auch fettigen Stellen. Die sogenannte T-Zone, welche in den Bereichen von Kinn, Nase, Stirn und über den Augenbrauen verläuft, ist im Falle einer Mischhaut, überwiegend großporig, zeigt einen fettigen Glanz und tendiert zu Unreinheiten.

Die Partien rund um Hals, Wangen und Schläfen sind gegen die T-Zone eher feinporig, eben und zart. Unreinheiten kommen nur sehr selten bis gar nicht vor. Betrachtet man diese Eigenschaften genauer, ist eigentlich die Mischhaut als normale Haut zu betrachten, da die Haut des Menschen von Natur aus, an den verschiedenen Körperregionen unterschiedlich beschaffen ist. Die Gründe liegen hier in der differenzierten Belastung und der unterschiedlichen Beanspruchung. Die Mischhaut gewährleistet einen perfekten Schutz vor den Einflüssen von außen. Die T-Zone ist so z.B. verstärkt mit Talgdrüsen ausgestattet, welche die Haut vor Regen, Sonne, Kälte, Hitze und Wind optimal schützen. Die Bereiche an den Seiten sind weniger beansprucht und kommen daher mit wesentlich weniger Talgdrüsen aus. Der schützende Film in der Gesichtsmitte führt allerdings gelegentlich auch zu Unreinheiten der Haut, vornehmlich Mitesser.

Fettige Haut

Im Vergleich zu der normalen Haut und der Mischhaut, leiden Menschen mit einem fettigen Hauttyp beinahe stetig unter Mitessern und Pickeln. Zum Hauttyp bestimmen bei fettiger Haut, sollte man darauf achten, dass diese oftmals fahl und blass wirkt, da sie schlechter durchblutet ist. Außerdem hat sie generell große Poren und eine fettige Glanzschicht.

Die großen Poren führen zu einer übermäßigen Produktion von Talg, was zu diesen vielen Unreinheiten führt. Aus diesem Grund sind Menschen dieses Hauttypes auch in der Regel häufig unzufrieden und greifen zu aggressiveren Reinigungsmitteln für ihre Haut. Jedoch verschlimmern diese Art der Pflegeprodukte die Problematik zusätzlich. Bei fettiger Haut, muss die Produktion von Talg normalisiert und die Durchblutung stimuliert werden.

Trockene Haut

Trockene Haut ist das Gegenstück zu der unbeliebten fettigen Haut. Menschen mit einer trockenen Haut können den Hauttyp bestimmen, durch so gut wie nie keine Unreinheiten. Ihre Haut ist gleichmäßig, eben und feinporig. Dafür leiden sie nach der Reinigung der Haut unter Spannungen.

Der Schutzmantel aus Schweiß und Fett ist bei diesem Hauttyp zu dünn und die Haut reagiert auf Wind oder starken Regen sehr gereizt. Aber auch im Falle von Kälte, leidet die Haut übermäßig. Spaziergänge im Winter werden für Menschen mit trockener Haut oftmals zu einer Tortur mit Schmerzen. Insbesondere in einem jungen Alter sorgt dieser Hauttyp für ein zu beneidendes Erscheinungsbild. Das wenige Fett auf der Haut sorgt für eine zarte, matte und glanzlose Erscheinung. Ein Nachteil ist allerdings, das der trockene Hauttyp früh mit der Bildung von Falten beginnt. Mit entsprechenden Pflegemitteln kann hier aber vorgesorgt werden.

Empfindliche Haut

Die empfindliche Haut ist der letzte Hauttyp und zeitgleich auch der komplizierteste und aufwendigste. Empfindliche Haut ist der Typ, der am wenigsten Resistent gegen Stress ist. Den Hauttyp bestimmen kann man durch die roten Flecken, Spannungsgefühle und Juckreiz. Insbesondere betroffen sind davon die Regionen Dekolletee, Hals und Gesicht. Kennzeichnend ist die empfindlich Haut ebenfalls durch einen ebenen, matten und feinporigen Teint. Wie auch die trockene Haut, neigt auch die empfindliche Haut zu einer geringen Produktion von Fett.

Menschen die eine empfindlichen Hauttyp haben, sind oftmals blass, hellhäutig und haben rotes bis rotblondes Haar. Gerade Stresssituationen wirken sich auf diesen Hauttypen aus und hier ist oft auch die Rede vom Spiegel der Seele. Ärger und Stress zeigen sich hier vermehrt durch rote Flecken in den Regionen von Dekolletee, Hals und Gesicht. Aber auch für den empfindlichen Hauttyp sind spezielle Pflegeprodukte entwickelt worden.

Den Hauttyp bestimmen und damit eine Antwort auf die Frage; Welcher Hauttyp bin ich?, zu finden, ist mitunter nicht ganz einfach aber wichtig und lohnenswert.

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