21 Dinge die Sie gegen Akne tun können

Auch, wenn es manchmal anders scheint - gegen Akne lässt sich tatsächlich etwas unternehmen.

was tun gegen Akne
Hier gibt es verschiedene Ansätze, die darauf abzielen, die Gesundheit der Haut und des gesamten Körpers zu verbessern. Das Schöne an solchen Methoden ist, dass du sie selbst durchführen kannst. Sie sind natürlich und kosten nicht viel. Du kannst damit nicht nur etwas gegen deine Akne unternehmen, sondern in bestimmten Fällen auch deine gesamte Lebensqualität verbessern. Und natürlich eignen sich die gleich vorgestellten Dinge auch dazu, der Entstehung einer Akne vorzubeugen.

Mit den richtigen Lebensmitteln gegen Akne angehen

Ernährung und Diäten

1. Milch und Milchprodukte weglassen

milch gegen Akne

Es ist empfehlenswert für Aknepatienten, Milch und Milchprodukte aus ihrer Ernährung zu streichen. Es gibt viele Studien, die darauf hinweisen, dass sich Milch und Milchprodukte negativ auf das Hautbild auswirken können. Natürlich kann eine Unverträglichkeit dahinterstecken, die sich lediglich an einem unreinen Hautbild bemerkbar macht.

Aber warum auf Milch verzichten?

Vor allem geht es bei dieser Empfehlung um Wachstumshormone (genauer: IGF-1), die sich natürlicherweise in Milch finden. Denn Kuhmilch dient schließlich dazu, ein Kalb groß werden zu lassen. Ein erwachsener Mensch dagegen kann nicht viel mit den Wachstumshormonen eines Rinds anfangen. IGF-1 bewegt die Haut dazu, mehr Talg zu produzieren, was zu Verstopfungen der Hautporen führt. Auch das Kasein in Milch und Milchprodukten wird für schlechte Haut verantwortlich gemacht. Das betrifft Menschen, die Kasein nicht richtig verdauen können (was nichts mit einer Laktoseintoleranz zu tun hat). Die Folge sind Entzündungen des Verdauungssystems, die sich durch schlechte Haut bemerkbar machen. Es kann außerdem vorkommen, dass Milchprodukte so langsam verdaut werden, dass sich Mikroorganismen bilden, die die natürliche Darmflora schädigen - und damit auch die Haut negativ beeinflussen.

Kurz und knapp:​

  • Milch enthält Wachstumshormone die für eine erhöhte Talgproduktion sorgen
  • Kasein ist nur schwer vom Körper abbaubar 

Wenn du Milch und Milchprodukte weglässt, musst du nicht auf gutes Essen verzichten. Es gibt für Milch zahlreiche Ersatzprodukte in Form von Nussmilch und Getreidemilch. Am bekanntesten ist Sojamilch, aber auch Mandelmilch, Reismilch und Hafermilch sind beliebt. Wenn es um Käse geht, kannst du es mit veganen Ersatzprodukten und mit Hefeschmelz zum Überbacken probieren.

2. Omega-3- Fettsäuren

Achte außerdem auf das Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Omega-3 gilt als entzündungshemmend, während Omega-6 Entzündungen fördern soll.

Diese beiden Fettsäuren befinden sich in so gut wie allen fetthaltigen Lebensmitteln. Dabei dominieren sie vor allem in pflanzlichen Speisen, kommen aber auch in fetten Fischen in größeren Mengen vor.

Wer von Akne betroffen ist, sollte den Anteil von Omega-3 in seiner Ernährung erhöhen. Dabei ist es empfehlenswert, keine Kapseln zu schlucken, sondern Lebensmittel bewusster auszusuchen. Viel Omega-3 steckt in Lachs, Thunfisch und in Makrelen. Auch Leinsamen und Chiasamen besitzen viel von dem gesunden Öl.

Unterstützen kannst du den entzündungshemmenden Effekt von Omega-3 durch die Hinzunahme probiotischer Lebensmittel und probiotischer Nahrungsergänzungsmittel (mit Lacto- und Bifidobakterien).

3. Achte auf einen niedrigen glykämischen Index

Der glykämische Index besagt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Es gibt Tabellen, die die Lebensmittel entsprechend einteilen und es lohnt sich bei der Bekämpfung von Akne, diese als Richtlinien zu nutzen.

Als Richtlinie für den glykämischen Index gilt, dass dieser umso niedriger ist, je mehr Ballaststoffe und je mehr Fett ein Lebensmittel enthält (denn beide verlangsamen die Verdauung). Er ist umso höher, je mehr Zucker ein Lebensmittel hat.

Welche Lebensmittel helfen dabei?

4. Wasser trinken gegen Akne

Es ist außerdem sinnvoll, viel reines Wasser zu trinken, wenn es um die Bekämpfung von Akne geht. Vor allem warmes Wasser hilft den Nieren dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.

Es wird angenommen, dass bei unzureichender Wasserversorgung diese Giftstoffe über die Haut ausgeschwemmt werden müssen. Dies führt zu den typischen Hautproblemen bei unreiner Haut. Wasser sorgt zusätzlich für die ausreichende Befeuchtung der Haut von innen.

Das macht sie widerstandsfähiger und Mikroorganismen haben eine geringere Chance, sich auf ihr anzusiedeln.

5. Weizen und Gluten vermeiden

Die Vermeidung von Gluten ist in der letzten Zeit zu einem (umstrittenen) Trend geworden. Wer von Akne betroffen ist, kann es dennoch einmal ausprobieren, ob die eigene Haut positiv auf die Vermeidung von Weizen und Gluten reagiert. Gluten ist ein Kleber-Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Bei einem solchen Experiment ist es wichtig, nicht nur die offensichtlichen Quellen (Nudeln, Brot, Brötchen), sondern auch die versteckten (Pizza, Kuchen) wegzulassen. Und auch hier gibt es sinnvollen Ersatz - zum Beispiel speziell glutenfreie Produkte oder Kartoffeln statt Nudeln als Beilage. Du musst eine solche Ernährung nicht dauerhaft durchziehen, wenn deine Akne nicht darauf anspricht. Versuche es für ungefähr drei Wochen; dann solltest du Ergebnisse sehen, falls es am Gluten und am Weizen liegt.

6. Superfoods

Superfoods sind Lebensmittel mit einem besonders hohen Nährstoffgehalt. Vor allem handelt es sich dabei um bestimmte Früchte und Gemüse. Versuche, mehr von solchen Lebensmittel in deine Anti-Akne-Ernährung einzubauen. Grünkohl gilt zum Beispiel als besonders nährstoffreich, ebenso alle anderen grünblättrigen Gemüse, wie Spinat oder anderer Kohl. Knoblauch, Zwiebeln und Beeren gehören ebenfalls in eine solche Ernährungsweise.

​Superfood ist nicht nur gesund, sondern auch lecker!

7. Vermeide Schadstoffe

Bei der Bekämpfung von Akne ist es sinnvoll, Schadstoffe aus Lebensmitteln so gut wie möglich zu meiden. Kaufe Lebensmittel frisch, regional und in Bio-Qualität. Verzichte zumindest bei säurehaltigen Lebensmitteln auf die Dosen-Variante, da sich Bisphenol A bei ihnen besonders stark löst. Meide außerdem Gemüse, das für einen hohen Schadstoffgehalt bekannt ist (Paprika, Staudensellerie, Zucchini).

  • Achte darauf frische Lebensmittel zu kaufen!

8. Probiere grüne Smoothies

Dieses Trendgetränk ist schon länger Trend und liefert deinem Körper viele Vitalstoffe. Diese lagern sich zum Teil in den Hautzellen ab und können so eine gesunde Haut unterstützen.

Vitamin K, das in den Getränken stark enthalten ist, ist gegen Vernarbungen wirksam.

Du kennst kein Smoothie Rezept? Kein Problem!

Einen grünen Smoothie stellst du her, indem du Obst, grünes Blattgemüse und kaltes Wasser im Mixer pürierst. Verwendbar sind alle Arten von Obst; grünes Blattgemüse ist alles, was grüne Blätter hat.

Also zum Beispiel Kohl (auch Rotkohl), Spinat oder Salat. Die Nährstoffe liefert vor allem das Gemüse. Das Obst dient dazu, den Smoothie schmackhafter und süßer zu machen.


Änderungen in den Lebensgewohnheiten

9. Sport kann gegen Akne helfen

Gerade Sport an der frischen Luft führt dazu, dass die Haut besser durchblutet wird. Eine gut durchblutete Haut wird widerstandsfähiger und damit gesünder.

Das Schwitzen führt dazu, dass Talg besser abfließen kann und die Poren damit weniger verstopfen. Das kann sich positiv auf Akne auswirken. Achte allerdings darauf, dass du mit gereinigter Haut losläufst. Make-Up zum Beispiel kann die Poren beim Sport zusätzlich verstopfen.

Sport hat außerdem einen weiteren Effekt. Er führt dazu, dass Stresshormone abgebaut werden. Dies kann zur Folge haben, dass sich die Haut verbessert. Deshalb ist es wichtig, einen Sport zu betreiben, der Stress tatsächlich reduziert und ihn nicht noch zusätzlich fördert. Hier ist vor allem dein Gefühl entscheidend. Mach, was dir Freude bereitet.

​Besonders wichtig ist:

  • Kein Make-Up beim Sport! 

10. Werde Nichtraucher

Falls du Raucher bist und von Akne betroffen bist, sollte dein schlechtes Hautbild ein Anlass sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Rauchen führt zu einer schlechteren Durchblutung und damit zu einer empfindlicheren, trockeneren Haut.

Es gibt Studien, die zeigen, dass es "Raucher-Akne" gibt und dass Rauchen zu Vitamin-E-Verlust und zu einem größeren Risiko für Insulinresistenz führen kann. Dies sind Dinge, die die Entstehung von Hautproblemen fördern.

11. Weniger Alkohol

Alkohol hat viele nachteilige Einflüsse auf den Körper. Er trocknet ihn aus - und damit auch die Haut. Außerdem schwächt er das Immunsystem und macht damit auch die Haut weniger widerstandsfähig. Er führt manchmal zu Blutzuckerspitzen und zu Hormonstörungen - im schlimmsten Fall schädigt er innere Organe. Dies macht sich natürlich auch an schlechter Haut bemerkbar. Grundsätzlich gilt: Je weniger Alkohol, desto besser.

12. Die Bedeutung von gutem Schlaf

Im Schlaf werden Eindrücke des Tages verarbeitet. Außerdem erholen sich Körper und Psyche während eines ausreichend langen Nachtschlafs. Zu wenig Schlaf führt dazu, dass Stresshormone wie Kortisol ansteigen, die wiederum Auswirkungen auf die Produktion des Hauttalgs haben. Zu wenig Schlaf kann die Entstehungen von Entzündungen fördern - und damit auch die Entstehung von Akne. Bei Schlafproblemen kann es sich zum Beispiel lohnen, Schlafrituale einzuführen, die dem Körper helfen, zur Ruhe zu kommen.

13. Gegen Stress vorgehen

Es hilft zusätzlich, den allgemeinen Stresslevel zu reduzieren. Hier hängt es vom Einzelnen ab, welche Faktoren bei ihm am stärksten wirken. Das kann zum Beispiel der Beruf sein, der viel Ärger und nur wenig Anerkennung mit sich bringt. Auch die Familie ist manchmal eine Ursache für Ärger und Unruhe. Sogar ein schlechtes Selbstwertgefühl kann zu einem zu hohen Stresslevel führen. Es lohnt sich, hier aktiv entgegenzuwirken und am besten die betreffenden äußeren Umstände zu ändern. Ist das nicht möglich, können Entspannungstechniken und eine Veränderung der allgemeinen Geisteshaltung hilfreich sein. Nicht selten kommt es vor, dass Yoga und autogenes Training positiv auf eine Akne wirken.

14. Nahrungsergänzungsmittel

Auch Nahrungsergänzungsmittel werden gegen Akne empfohlen. Diese Empfehlung ist allerdings nicht ganz unumstritten. Verschiedene Studien zeigen, dass isoliert aufgenommene Vitamine anders wirken als solche, die auf herkömmliche Weise durch ein Lebensmittel zugeführt werden. Dies gilt allerdings nicht in jedem Fall.

Vitamin D zum Beispiel wird gerade in unseren Breitengraden mit geringer Sonneneinstrahlung zur Einnahme empfohlen. Dieses unterstützt ein gesundes Immunsystem und wirkt entzündungshemmend - genau richtig für Akne-Betroffene.


Hautpflege

15. Das Gesicht reinigen

Akne entsteht vor allem bei fettiger Haut. Hier kann die richtige Pflege viel ausrichten. Es sollte eine Pflege sein, die speziell für die von Akne betroffene Haut entwickelt worden ist.

Herkömmliche Seife dagegen kann die Haut austrocknen und ihr Schaden zufügen. Das Gesicht (und andere betroffene Körperpartien wie Rücken oder Brustbereich) sollten zweimal täglich mit einer hochwertigen Pflege gewaschen werden.

16. Peeling gegen Akne

Ein gutes Peeling hilft dabei, abgestorbene Hautzellen abzutragen. Dies reduziert das Risiko, dass Hautporen verstopfen, was typisch für Akne ist. Und auch hier gilt: Die Haut sollte nicht geschädigt werden. Ein mildes Peeling ist bereits ausreichend. Bei seiner Anwendung solltest du nur leichten Druck ausüben.

17. Nutze Gesichtswasser (Toner)

Ein Gesichtswasser entfernt Rückstände der Reinigung. Außerdem können bestimmte Wirkstoffe tief in die Poren eindringen und sie zusätzlich von Schmutz befreien. Es gibt Produkte, die auf die Bedürfnisse der Haut bei Akne abgestimmt sind.

18. Die richtige Hautpflege

Nach der Reinigung und dem Peeling wird die Haut eingecremt. Auch hier ist es zu empfehlen, ein spezielles Produkt für von Akne betroffener Haut zu nutzen. Zumindest solltest du darauf achten, dass es deine Poren nicht verstopft (achte auf den Hinweis "nicht komedogen"). Wenn du unsicher bist, kannst du dir Tipps von deinem Hautarzt geben lassen. Dieser kennt sicher ein für dich geeignetes Produkt. Jojoba Oil kannst du zusätzlich verwenden - es beruhigt die Haut und verstopft nicht die Poren.

19. Sonnenschutz

Sonnencreme bewahrt die Haut vor Austrocknung. Verwende ihn immer, wenn du dich längere Zeit im Freien aufhältst. Das ist vor allem dann wichtig, wenn du Akne-Mittel verwendest, die die Unreinheiten abtragen und deine Haut empfindlicher machen. Denn dann ist sie stärker sonnenbrandgefährdet.

20. Pickel und Mitesser über Nacht behandeln

Produkte, die über Nacht wirken, können nützlich bei kleineren Akne-Ausbrüchen sein. Trage sie vor dem Zubettgehen auf die gründlich gereinigte Haut auf und halte dich dabei an die Hinweise des Herstellers.

21. Gute Hygiene ist entscheidend

Hygienische Umgang mit der eigenen Haut ist eine Angewohnheit. Wer Akne hat, sollte soweit wie möglich die Hände von den betroffenen Hautpartien lassen. Denn mit den Händen werden Schmutz und Krankheitserreger übertragen. Wenn es doch einmal sein muss, die Haut zu berühren, sollte es nur mit gewaschenen Händen passieren. Auch Handtücher können Bakterien und Pilze übertragen. Deshalb ist es besser, die Haut nach dem Waschen mit einem Einmal-Papiertuch abzutrocknen.

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